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GOLF: EINFACHER UND EFFIZIENTER LERNEN MIT SYSTEM

Unter System ist bei uns ein Lernprozess mit logischem Aufbau gemeint. Es umfasst nicht nur das technische “know-how“, sondern berücksichtigt auch die menschlichen Emotionen. Jeder Spieler soll lernen, in einem gewissen Umfang seine Bewegungen und Gefühle zu steuern. Dadurch entsteht ein harmonisches Spiel, welches stabile Leistungen erbringt, was nichts mit verbissenem Training zu tun hat. Ein gutes System ist leicht verständlich für alle Spielstärken, vom Anfänger bis zum Profi.

Die motorische Lernphase teilt sich in 3 Phasen:
1.
Vorbereitung
2. Aktion (Bewegung) und
3. Schwungende

Wie gestalten wir den logischen Lernprozess?
1. Erklärung der Begriffe und der spezifischen Fachausdrücke
2. Aufbau des Lernprogramms vom Einfachen bis zum Anspruchsvollen
3. Aufbau der physischen und mentalen Voraussetzungen durch einen detaillierten Lernplan und spezifische Übungen.
4. Überwachung des Erfolges durch Qualitätskontrolle. Jeder Lernschritt ist zu wiederholen bis sich die gewünschten Ergebnisse einstellen.

Wie endet diese Lernphase?
Durch Memorisierung des Gelernten, so dass ein Automatismus ohne bewusste Steuerung der Bewegungsabläufe erreicht wird.
Das Körperbewusstsein ergibt sich bei jedem Schlag, ohne dass daran gedacht werden muss.

Hier sind 3 mögliche Spielertypen.
1) Der Hacker knallt den Ball einfach weg, ohne viel zu denken, und trifft den Ball gelegentlich gut. Er ist aber ständig auf der Suche nach einem perfekten Schlag. Dieser Spieler hat kein klares Konzept des Schwungablaufs, dafür trainiert er extrem viel. Auf der Runde wirkt er unsicher und nervös.

2) Ein gut informierter Spieler ist schwungbewusst, wechselt aber von einer Theorie zur anderen. Seine Schwunggedanken ändern von Tag zur Tag. Er hört auf verschiedene Meinungen und liest viel spezialisierte Golfbücher und -zeitschriften. Er verliert schnell das Ballgefühl und wechselt oft seine Schläger, Bälle, Schuhe und auch den Golflehrer nach Misserfolgen.

3) Der talentierte Spieler konzentriert sich auf gut fundierte Gedanken. Ein solcher Golfer beachtet maximal einen Schlüsselgedanken pro Runde und hat viel Zeit, sich physisch und mental zu organisieren. Dieser Spieler wirkt viel entspannter; vor, während und nach der Runde. Er trainiert regelmässig, aber nicht mehr als der 2. Spielertyp. Sein Endscore entsteht nicht durch Zufall.

Vielleicht erkennen Sie sich unter diesen 3 Spielertypen. Hier sind eine paar Hinweise, wie Sie am besten erkennen, was eine richtige Golfinstruktion erbringen kann. Sie ist mehr als nur eine Anweisung, wie man Bälle weit schlägt: sie enthält eine Logik, die Körper und Geist umfasst. Zudem soll sie einfach, durchschaubar sein und im Gedächtnis haften bleiben.

Einen guten Schüler erkennt man auch an seiner Geduld, seiner Ausdauer und der aussergewöhnlichen Liebe zum Detail. Er ist motiviert und diszipliniert, anspruchsvolle Vorhaben exakt zu meistern. Seit Jahren beschreiben Fachartikel in Golf-Zeitschriften neue wirkungsvollere Golfschwünge, diese sogenannten „Viel versprechenden Schwünge“. Von alle dem hat sich in der Praxis wenig bewährt, fast alles ist wieder verschwunden.


Wie kann sich das einheitliche Croker- Lernsystem ihrem Spiel anpassen?
Das vom australischen Lehrer Peter Croker entwickelte System ist anwendbar für Anfänger sowie Profispieler. Es lehrt einen einheitlichen, effektiven Schwung, der für das Kurz- und das Langspiel, sowie für das Putten die gleichen Bewegungsabläufe vorsieht. Sein Lehr-System ist aufgebaut auf den Erkenntnissen von Homer Kelley (Autor des Buches „The golfmachine“) einem Ingenieur, der die Biomechanik des Golfschwungs wissenschaftlich untersuchte. Ein weiterer sehr bedeutender Nebeneffekt ist, dass durch diese biomechanisch korrekte Schwungausführung es eine klare rücken- und gelenkschonende Wirkung hat.

Welcher Lehrer unterrichtet dieses System in der Schweiz?
Dieses Lernsystem wird nur von wenigen qualifizierten PGA Lehrern in Europa unterrichtet. Darunter auch in Zürich der Swiss PGA Lehrer Thierry Rombaldi unterrichtet seit 7 Jahren in Zusammenarbeit mit Peter Croker.

Thierry Rombaldi und seine Erfahrung mit dem Croker Golfsystem.
„ Dieses Lern-System führt den Schüler zum rückenschonenden, entspannten und sicheren Spiel mit dem Golfball. Das System sieht für das Putten, Kurz- und Langspiel den gleichen Bewegungsablauf vor. Aus diesem Grund ist für mich dieser logische Lernweg einleuchtend und verspricht einen sicheren Erfolg. Mein Ratschlag: Im Golfsport darf es keine halbherzigen Lehrmethoden geben, entweder ist man ganz dabei- oder es funktioniert nicht richtig.“

Grund genug, dass sich Schüler von Thierry Rombaldi aus der Region Ost und Zentralschweiz regelmässig für Lektionen anmelden.

Hier einige Beispiele aus dem Croker Golfsystem Lehrgang:

Wie bereitet man sich auf einen Schwung vor?
Croker lehrt einen Drill, bestehend aus einem kurzen Treten an Ort, einer Rotationsbewegung der Handgelenke (waggle), und dann dreimaliges leichtes Klopfen auf den Boden hinter dem Ball mit dem Schlägerkopf (tap tap tap). Dieser Drill soll die Spannungen in den Muskeln lösen, ein Gefühl für die Ball-Lage auf dem Boden geben und einen flüssigen Bewegungsablauf einleiten.

Wie erfolgt der Aufschwung?
Der Aufschwung geschieht mit einer drückenden Bewegung: die rechte Hand drückt gegen die linke Hand und leitet so die Rotation der Hüfte ein (forward-press). Im Weiteren erfolgt die Steuerung des Rückschwungs mit den Händen, sie lösen die Rotationsbewegung aus (take-away). Ein fehlerhafter Einsatz der Hände beim Beginn des Rückschwungs ist verantwortlich für den sogenannten Kompensationsfehler. Das bedeutet, dass der Körper versucht durch Kompensation das Gleichgewicht zu halten, was eine gekrümmte Rückenhaltung oder gar ein Balancedefizit zur Folge hat. Durch den präzisen Einsatz der Hände gewinnt der Schüler mehr Sicherheit und dadurch eine bessere Flugbahn des Balles mit mehr Länge.

Wie geht es weiter?
Jetzt kommt das spannende Geheimnis von Peter Croker, das auch im Lernvideo beschrieben ist. Detailliert beschreibt Croker die Ausführung des Abschwungs bis zur Treffmoment, dann den Durchschwung und zuletzt die Bewegungen beim Finish.

Im Kürze: das weltweit beliebte Lernsystem erklärt vieles durch vergleichende Bilder; zum Beispiel der Vergleich mit einem Rad, das sich ohne zu bremsen dreht. Die Speichen des Rades drehen sich um eine Achse, die in ihrer Lage stabil bleibt. Das Ergebnis ist ein harmonischer Schwung und mentale Gelassenheit.

Artikel von Thierry Rombaldi, Swiss PGA PRO und zertifizierter Master Croker Golf Instruktror.

 
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